Posts by Peter

    Nokta hat gerade 3 neue Simplex Geräte angekündigt, wovon eines einen Schaft komplett aus Carbon hat. Da der Legend immer noch mit einer Alustange als mittlerem Schaft auskommen muss, wird es gemäß Ankündigung wohl auch für ihn einen preiswerten Nachrüstsatz, bestehend aus Mittlerem Schaft aus Carbon und neuer Armstütze kommen. Zu den neuen Simplex (Einfrequenzgeräte 15Khz) kann ich nicht viel sagen, außer dass sie bestimmt wieder sehr günstig daher kommen sollen. Ich bin gespannt auf den Carbonschaft.

    Moin wieder hier. Mittlerweile habe ich mich an den Legend ganz gut gewöhnt und bin von seinen Fähigkeiten immer mehr überzeugt. Zur Zeit laufe ich das Update 1.10 Beta2 und muss sagen, dass es einen Riesensprung darstellt.Der Detektor läuft unglaublich ruhig, selbst in Situationen an Weidezäunen und unter Hochspannungsleitungen. EMI sind ganz selten störend. Bei all den Updates und danach den Resets des Detektors muss man aber unbedingt daran denken, dass standardmäßig der Tonebreak auf 10 eingestellt ist. Da ich auch nach Bronze suche, habe ich den Tonebreak auf 8 heruntergestellt. Der Tonebreak sorgt dafür, dass ab einer Schwelle entweder eine Eisensignal kommt, oder aber ein Mittelton, den man eher graben möchte. Auch Goldkettchen und dergleichen können in dem Bereich liegen. Das bedeutet zwar etwas mehr buddeln.. aber...😉 Nach meinen positiven Erfahrungen habe ich mich dann auch an die anderen Spulen vom Legend getraut und erste Übungen damit haben richtig Spaß gemacht. Das liegt vermutlich am Formfaktor und der daraus resultierenden besseren Separation. Im Moment mache ich gerade eine Testreihe mit den Spulen, um herauszufinden, welche für was am besten funktioniert. Es wird noch ein wenig dauern. 5 Spulen nach einem Vollreset ohne Einstellungen außer der Frequenz, Sens, dem Modus auf 12 verschiedene Ziele in unterschiedlichen Tiefen in einer eisenverseuchten (oder sind es Buntmetalle?)Fläche.

    Nach der Reihe das Ganze noch einmal mit einem angepassten Tonebreak und anderen Einstellungen.

    Hier die Objekte und deren Tiefe:


    Das wird alles noch vervollständigt. Bis dahin tschüß.

    Danke, aber endlich glücklicher Rentner. Solange ich über meine Erfahrungen im Hobby berichte und es anderen gefällt oder nützt, ist es doch alles gut. Dafür sind ja diese Art Foren auch da. 🤗

    Das Lob gebe ich gern zurück! Toller Shop und toller Job 👍🏻


    Seit gestern ist die Sammlung komplett. ✌🏼 Für jeden Zweck steht eine Spule zur Verfügung. Die LG30 werde ich heute zum ersten Mal benutzen und testen, während ich alle anderen schon teilweise sehr häufig in Gebrauch hatte. Bei den elliptischen Spulen erwarte ich eine bessere Separation. Die LG 24 hat meine Hoffnung bisher vollkommen erfüllt. Sehr gut finde ich an den neuen Spulen, dass das Cover jetzt viel besser befestigt ist, und zur Reinigung ohne Werkzeug entfernt werden kann. Dazu braucht man nur am vordersten Ende anfangen und vorsichtig von der Spule ziehen. An den Rändern sind die Spalte zwischen Spule undCover jetzt besser abgedichtet und es gelangt weniger Schmutz zwischen Spule und Cover. Auch da sieht man, dass Nokta sehr schnell auf Berichte in den Foren reagiert und den Legend immer mehr aufwertet. Ich bin wirklich begeistert.

    Moin zusammen, heute kam die neue Spule für meinen Legend an. Es ist die LG24, eine elliptische Spule. Und natürlich musste sie sofort mit mir auf eine Fläche, "wo sowieso nix mehr ist". ;). Es dauerte keine 10 Minuten, da bimmelte der Legend und ich konnte aus ca. 20 cm Tiefe einen halbierten Schilling Courant bergen.

    Als ich den Aushub harausholte, steckte er hochkant unten im Loch.. bei ca 20cm Tiefe. Also war da doch noch was zu finden. Anscheinend war er schon länger durchgenbrochen, weil die Kante schon angelaufen ist und keine zweite Hälfte zu finden war.

    Insgesamt kamen außerdem in anderthalb Stunden auf einer vermeintlich leeren Wiese diese Funde:


    Wie ich finde, ein vielversprechender Test.

    Der beste Detektor

    Wer jetzt hier Hersteller, Typ, Features und Preis erwartet, kann getrost weiter blättern.

    Hier möchte ich einmal meine Erfahrungen aus 4,5 Jahren zertifizierter Detektorsuche aus meiner Sicht ein wenig beleuchten.

    Info zu meinen bisherigen Detektoren: Fisher F44, Deus 1 Standard, HF elliptisch, Minelab Vanquisch 540 und jetzt Nokta Legend.

    Der Beste von denen sind : Alle!

    Am Anfang in der Ausbildung hatte ich mir einen Fisher F44 gekauft (ist auch jetzt noch beliebt) und war stolz wie Oskar, damit endlich aufs Feld zu dürfen. Es wurde jeder Knopf und jede Münze mit großem Hallo gefeiert. Im Kurs war es ja auch einfach, weil ich keine Entscheidung über eine Suchfläche, oder den geeigneten Suchzeitpunkt machen musste. Ich brauchte nur hin und her schwenken (Schwenktechnik erstmal egal ;) ) und auf den Ton warten, der mir ein Objekt anzeigte. Später auf einem Ascheacker wurde es schon schwieriger wegen der vielen gut klingenden Kohlebrocken mit ihren tollen Signalen. Mein Ausbilder hatte ausdrücklich drauf hingewiesen und schon fand man keine Kohle mehr (verschwand wieder in der Erdkrume) Somit war der Detektor mit Kohlefilter erfunden. Gleichklingende Signale mit ähnlicher ID waren hingegen durchaus schöne bis spannende Objekte… manchmal.

    Zur Zertifizierung war ich aber überzeugt..es muss vor der Prüfung ein Hightec-Detektor der Endklasse heran. Nach einigen Taubstummentreffen mit meiner Holden waren wir uns einig, dass wohl ein Deus der Richtige wäre. Und tatsächlich überzeugte er durch Leichtigkeit, vielen Tönen und einer sehr durchdachten Konstruktion mit seinem abnehmbaren Display, endlos verstellbaren Parametern bis hin zu komplett eigenen Programmen, und ein kleines Packmaß.

    Nach der Zertifizierung ging es mit allen Genehmigungen auf „meine Flächen“ . Dort fragte mich keiner, warum ich denn Eisen buddele, oder schwenke wie ein Hohlwegsondler. Alles war jetzt meine Entscheidung und ich begann zu lernen:

    Daß es keine uninteressanten Flächen gibt, Dass Flächen nur sehr schwer leergesondelt werden können, Dass die genaueste ID auf dem Spaten liegt usw.

    Ich bekam mit der Zeit ein Gefühl für den Detektor und die für mich besten Einstellungen.

    Die bestanden darin, möglichst oft loszulaufen, im Zweifelsfall immer zu graben, Flächen so eng zu belaufen, dass dort keine Zeitung zwischen die Tracks passt und- Dank meinem Ausbilder und guten Freunden , im Multitaskingmodus auch noch die Oberfläche nach Scherben und Steinen zu scannen. Mache ich so eine Stelle aus, dann wird selbst bei wenig Metallobjekten dieser Spot zum neuen Hotspot, der gründlich durchgearbeitet wird. Und das hat mir tatsächlich manchen tollen und auch archäologisch relevanten Fund gebracht. Was mir an dieser Stelle wichtig ist: Ich hätte diese Funde mit jedem meiner Detektoren geborgen! Sie lagen nicht extrem tief, waren nicht extrem klein (außer z.B. ein viertel Hohlpfennig) und waren im Nachhinein betrachtet an der Stelle zu erwarten. Bis auf wenige Ausnahmen.

    Jetzt nach knapp 4,5 Jahren mit dem Detektor und nach ca. 400 Km auf den Feldern wurde zur Gewissheit, was sich auch in einem anderen Hobby bewahrheitet hat (Meerforellen fischen mit der Fliegenrute an der Ostsee) : Der Köder, der am häufigsten im Wasser ist, fängt die meisten Fische, und nicht der teuerste.

    So einfach kann die Detektorsuche auch sein: wer viel unterwegs ist, schneller schwenkt, als er geht (zur Not einfach langsamer gehen), wer viel gräbt, wenn er seinen Ohren und dem Detektor nicht traut, der macht die Funde.

    Tja und heute laufe ich mit einem Nokta Legend und habe Dank dieser Einstellung und Überzeugung mit dem Jahr 2022 eines meiner bisher fundreichsten und besten Jahre mit den, für mich, tollsten Funde erlebt. Also für mich keine Frage… mein Detektor ist im Moment einfach der Beste.

    Moin, oft sprechen wir über unsere Spaten und was wir von ihnen erwarten. Meine Erwartung war: Ergonomie und kleines Packmaß, da ich zu 80% mit dem Fahrrad auf meine Flächen fahre. Ich habe meinen Fiskarsspaten teilbar gemacht. So, dass er in meinen Rucksack hinein passt. Es ist der ergonomische Spaten von Fiskars mit einem Stil Durchmesser außen von genau 32 mm. Gleich zu Anfang habe ich den Spaten mit einem Rohrschneider auf meine individuelle Armlänge gekürzt. Er ist jetzt so lang, dass er locker am Arm hängend hinter mir her gezogen werden kann und eine deutliche Spur hinterlässt. (Ungefähr 96 cm)Die Spur hilft auf großen bearbeiteten Flächen, um genau genug zu laufen.

    Jetzt habe ich versucht am ergonomischer Stiel eine Stelle zu finden, welche nach beiden Seiten hin 5 cm gerade verläuft. Dies ist wichtig für die Verwendung der nachgenannten Muffe. Auch dort habe ich den Stil mit einem Rohrschneider geteilt. Zum Verbinden habe ich mir eine Muffe besorgt.Die Muffe ist aus Stahl und kommt aus der Elektroinstallation (kostet 6€). Es ist eine so genannte Stapa Muffe in der Nennweite 32 mm. Diese Muffe habe ich am oberen Teil durchgebohrt und mit zwei Popnieten (jetzt Rohrklappsplint) befestigt. Am unteren Teil ist im Moment noch eine Schraube(jetzt Rohrklappsplint)zur Sicherung eingesetzt. Das längere Teil (das untere) ist jetzt knapp 53 cm lang und passt. Der Plan wurde nach Erstellung noch einmal überarbeitet und alle Nieten durch Rohrklappsplinte ersetzt. Jetzt kann ich das obere Stielende auch ganz weglassen und den Griff direkt auf das untere Rohr "klippen". Dann habe ich eine ultrakleine Schaufel für's Reisegepäck. Dann habe ich in einem Paket auch den Noktaspaten erstanden und bin trotzdem meistens mit dem Eigenbau unterwegs.

    Das Blatt vom Fiskars ist deutlich größer, hat dafür keine Zahnung und Spitze(habe ich bisher selten gebraucht)Ein weiterer Nachteil vom Nokta: durch den fast negativen Winkel zum Stiel muss man sehr weit runter, um den Aushub komplett auszuheben und das deutlich kleinere Blatt. Auch muss ich noch mal abwarten, wie lange das Einschieben ineinander beim Nokta funktionert, wenn er erst einmal mit feinem Sand zu tun hat. Das Gewicht der beiden Varianten ist fast auf das Gramm gleich.

    Außerdem ist das Blatt vom Fiskars so gewölbt, dass selbst bei kleinerem Hebelweg deutlich mehr Aushub auf dem Blatt bleibt.

    Ungefähre Kosten : Muffe 6€, Rohrklappsplint 6mm x45mm ca.2-3€, Spaten von Fiskars ca. 20-25€

    Die Nieten hatte ich durchgetauscht, weil sie zu weich waren.



    Vielleicht brauche ja jetzt bei gefrorenem Boden eher den Spaten von Nokta.

    Kleines Update. Den oben genannten vermeintlichen Fehler hatte ich, wie von Nokta gewünscht, per Mail gemeldet und hatte schon anderthalb Tage später Antwort von den Softwareentwicklern. Das muss mal ein anderer Hersteller nachmachen😉. Jetzt ist ja die Betaphase ziemlich durch und die Endversion wird wohl bald verkündet. Mein Test zeigte, dass z.B. der Modus Park in M3 auch prima auf landwirtschaftlichen Flächen arbeitet und einen sehr ruhigen Lauf garantiert. Er findet auch alte Bronze(Bilder darf ich wegen des Schleswig Holsteiner Modells nicht posten), aber es ist ein sehr primitiv gestalteter Hundekopf (o.ä.) aus Bronze 1x1cm groß in einer Tiefe von ca. 25cm. Auch andere Funde siehe angehängte Bilder, fand er in guter Tiefe. Für mich ein sehr gelungenes Update.

    Moin, heute ging es mal kurz auf eine Wiese bei einem kleinen Dorf. Hier meine Fundpalette von der arg verschrotteten Fläche:



    Bei dem vielen Alu- und Eisenschrott ein abwechslungsreicher Nachmittag.

    Moin, heute konnte ich mal wieder ein wenig raus und habe die Zeit auf einer Wiese genutzt, um die 1.10 beta2 zu testen. Hier einmal die Fundpalette:


    Gereinigt so:

          


    Ich bin wegen des nassen Bodens im Feldmodus M3 Allmetall bei einer Sens von 27 und Reactivity von 5 gelaufen. Dabei habe ich dann in Ruhe meinem Tinitus lauschen können, weil der Legend sensationell ruhig war, bis er etwas erschnüffelt hat. Vorrausschicken muss ich Folgendes... die Fläche hatte ich bereits allein und mit Freunden mit Vanquish 540 und Deus1 Standard und elliptischer HF-Spule beackert. Heute fiel auf, dass fast alle Ziele tiefer lagen als 20 cm. Die Jägerdublone bei guten 30 cm. Die Silbermünze hat richtig klar gebimmelt bei einer Tiefe von min. 15-18 cm. Als Referenz habe ich einen Randstreifen genommen (der ist wie Sylt), wo alle schon mal drauf waren. Daraus schließe ich mal, dass der Legend einfach tiefer unterwegs war. Fehler an der Betaversion habe ich einen festgestellt: Wenn man aus dem Feld-Modus im Allmetallmodus zum Strandmodus wechselt (ich identifiziere zweifelhafte Signale gern mit Strand MW) und dann zurückwechselt, dann muss man den Allmetallmodus erneut einschalten. Allmetall laufe ich gern, weil ich hören will, was unter der Erde los ist. Den Sachverhalt habe ich an Nokta geschickt. Anfang Februar wird dann wohl die 1.10 Vollversion fertig sein. Jetzt freue ich mich schon wie Bolle auf die beiden neuen Spulen.... Ich werde dann berichten.

    Edit: nach einem neuerlichen Reset war alles ok.

    Hier ein kleines Update nach ca. 300 Stunden seit Mai diesen Jahres (zeigt der Legend ja an) auf dem Acker. Zunächst einmal lässt sich sagen, dass der Legend mir inzwischen zahlreiche, auch archäologische Funde beschert hat. Nachdem ich längere Zeit mit dem Deus1 (incl. Elliptischer HF Spule) gelaufen bin, muss ich sagen, dass zumindest für mich , der Legend leistungsfähiger ist. Dabei muss ich sagen, dass ich bei meinen Feldbegehungen Münzen zwar gerne finde (kommen auch regelmäßig), aber meine Suchen eben auch Eisen und neuzeitliche Hinterlassenschaften umfassen. Die Kleinteileerkennung hat er mehrfach unter Beweis gestellt (z.B. einen Viertel Hohlpfennig). Die Materialansprache funktioniert für mich ausreichend gut. Einer meiner Funde, ein zweiteiliges Fragment eines mittelalterlichen Gliedergürtels, kam als unklares Signal rein… und lag ca. bei 25cm. Der Fund war komplett aus Buntmetall, der Legend zeigte aber auch einen ordentlichen Eisenanteil an. Bei solchen Signalen hilft (auch bei anderen Spitzenherstellern) nur der Spaten. Sehr gut hat dem Legend das letzte Update getan, auch wenn ich die hinzugefügten Features nicht alle nutze. Der Detektor ist damit noch laufruhiger geworden. Bei gemeinsamen Detektorgängen mit Deus- und Nox-freunden konnten wir keine Leistungsjnterschiede feststellen. Das Gewicht des Legend ist bei richtiger Einstellung vom Gestänge kein Thema. Beim durchpiepen von Sandhügeln an Baustellen habe ich mit der ganz kleinen Spule super arbeiten können und auch gute Tiefen erreicht. Gespenstisch ist manchmal die Laufruhe an Stellen, wo andere Detektoren klingen, als würde man Katzen platt fahren. Jetzt wurde durch Nokta verkündet, dass es zwei neue elliptische Spulen geben wird und ein weiteres Update. Und da bin ich bei einem riesigen Plus von Nokta: Noch bei keiner anderen Firma habe ich eine so enge Nähe zum Nutzer erlebt. Die anstehenden Änderungen im Update resultieren zu sehr großem Teil aus Anregungen der Nutzer. Auch die Spulen hatte der Nutzer sich gewünscht.. und zack folgt Nokta dem Kundenwunsch. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Legend und gespannt, wie er sich mit den elliptischen Spulen macht.
    Hier einer meiner Funde, das Regimentsabzeichen der Napoleonischen berittenen Jäger, gefunden im Herzogtum Lauenburg


    Allen ein schönes Fest und ein fundreiches neues Jahr

    Ich halte den technischen Unterschied in dem, was er leisten soll für nicht so relevant, als dass ein Preisunterschied von 1000€ gerechtfertigt wäre. Zweifelsfrei ist das Design des Deus in einer anderen Liga. Der Deus 1 verliert technisch ganz klar gegen den Legend. (3,5 Jahre damit gelaufen). Auch jetzt im direkten Vergleich auf dem Feld stelle ich beim Deus2 technisch keinen so gigantischen Unterschied fest. Aber das ist meine Meinung.

    Moin zusammen,
    Wie der Titel schon sagt, habe ich mir den Legend gekauft und
    nach einigen Stunden mit dem Legend in der letzten Zeit möchte ich hier ein wenig über die Erfahrungen berichten, die ich gemacht habe.
    Insgesamt bin ich wirklich sehr positiv und angenehm überrascht worden, wie einfach im Gebrauch und trotzdem sehr effektiv das Gerät funktioniert. Kleinteile auch in großer Tiefe sind genauso wenig ein Problem, wie die Eisenerkennung. Die Laufruhe ist Wahnsinn.. man hört beim Sondeln sogar seinen Tinitus wieder ;) Etwas klobig und groß finde ich bei sommerlichen Temperatuten die Kopfhörer, die jedoch jedes Außengeräusch zuverlässig ausschließen. Kleinere wie beim Deus wären mir lieber gewesen. Akkuprobleme an Sonde und Kopfhörer hatte ich bisher keine. Die Tastatur ist bei entsprechendem Verschmutzungsgrad, oder schlechten Lichtverhältnissen schlecht zu erkennen. Auch gibt es keine Ausziehmarkierungen am Schaft wie beim Deus. Für beides habe ich mittels eines weißen Fineliners von Edding Abhilfe geschaffen. Ein weiteres Thema ist der Transport im Rucksack und Fahrradtasche. Durch seine Bauweise mit dem vorspringenden Display bleibt einem für den Transport entweder ein Koffer mit Tragegurt, oder man muss den Detektor auseinander nehmen und am Ziel wieder zusammenbauen. Das ist beim Deus 1 besser gewesen.


    Zum Gebrauch:
    Als der Deus2 (zweifelsohne ein tolles Stück Technik) herauskam und in vielen Videos beschrieben wurde, welche Einstellungen auf welche Ziele und auf welchen Böden etc. gewählt werden sollten, dachte ich mir.. sowas habe ich schon. Ein für mich guter Detektor sollte in der Lage sein, automatisch für Laufruhe bei gleichbleibender Leistung zu sorgen. Der Legend schien das zu liefern, also habe ich ihn mir (eher, als beabsichtigt) letztendlich gekauft. Wenn ich den Detektor auf dem Feld einschalte, lasse ich ihn mal eben per Knopfdruck die EMI-s der Umgebung, wie sie von Weidezäunen, Signalanlagen, Lichtsteuerungen, anderen Sondlern und Hochspannungsleitungen ausgehen wegfiltern. Als nächstes folgt der Bodenabgleich in Pumpmethode und los gehts. Manchmal ist er so ruhig, dass ich ihn an der Schaufel schnüffeln lasse, um sicher zu stellen, dass er an ist.


    Metallerkennung:
    Sicher ein sehr großer Punkt, der immer wieder zu Verunsicherungen und Diskussionen über Marken und Techniken führt.
    Bei den Objekten, wo ich Zweifel an den Signalen habe, da wird eben mal gegraben. Beim Kontrollgraben konnte ich aber feststellen, dass der Ferrocheck und die Töne relativ sicher sind. Also auch in dem Punkt bin ich sehr zufrieden. Ich denke auch, dass gerade in dem Punkt der Unterschied nicht so sehr in den Detektoren liegt, sondern in den verschiedenen Interpretationen der Detektorgänger und deren Schlüsse daraus. Als ich einen Freund fragte, wie denn der neue Deus2 sei, sagte er nur Suuuper .. ich grabe viel mehr. Da habe ich mir gedacht : Ohne Detektor und mit freien Händen könnte man noch viel mehr graben. [Blocked Image: http://www.detektorfreunde.de/images/smilies/nixweiss.gif
    Bei meinen Funden kann ich nur sagen, dass der Legend ausreichend Hinweise gibt.. die letzte Entscheidung liegt aber bei zweifelhaften Signalen bei mir. Bei der Benutzung der Pinpointfunktion ist der Legend nicht immer so genau.


    Fazit bisher:
    Der Legend ist definitiv ein Gamechanger gegenüber meinem Deus 1, wegen seiner Multifrequenz und Effektivität trotz seiner Einfachheit in der Bedienung. Allerdings leider auch in Gewicht und Transportgröße. Preis und Leistung stehen in einem für mich unschlagbaren Verhältnis. Einen Vergleich zum Equinox kann ich nicht ziehen, wohl aber zum Vanquish 540, bei dem ich feststellte, was Multifrequenz leisten kann. An die Töne gewöhne ich mich langsam genauso, wie an den kurzen Blick auf den Ferrocheck. Gespannt bin ich, was die nächsten Updates für Neuerungen bringen.

    Moin zusammen, seit 3 Jahren schwinge ich als zertifizierter Sondengänger die Spule. Nachdem ich in der letzten Zeit häufiger Tips und Unterstützung bei Jan bekommen habe, folge ich hiermit seiner Empfehlung für dieses Forum. :)
    Ich bin glücklicher Rentner und verbringe regelmäßig und viel Zeit mit unserem Hobby/ Passion... oder so.
    Auf den Austausch hier bin ich gespannt.