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Sondeln in Niedersachsen Genehmigungspflichtig!!?

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    • Sondeln in Niedersachsen Genehmigungspflichtig!!?

      Die aktuelle rechtliche Situation in NDS ist nicht wirklich für jeden zu verstehen.
      Was darf man, was nicht, was vielleicht....

      Früher hatte man Steingräber zu Straßenbelag verarbeitet....heute versucht die unterbesetzte Archäologie alles was noch an Kulturgut zu retten was zu retten ist...irgendwie.
      Auf Kosten für uns Normalbürger , natürlich, wie immer eigentlich. Denn ein Raubgräber wird seinen Fund mit größter Wahrscheinlichkeit nicht melden und ein Vater der Sonntags mal piepen geht, brav meldet schön verunglimpft usw..... Ihr merkt schon, da passt was nicht. Sprüche wie :" Dann sucht Euch doch ein anderes Hobby!" Wer solche Sprüche drückt sollte sich nicht wundern auf's Maul zu bekommen.
      Gott hab ich' ne Wut bei sowas!
      ..Film ab!


      DIES SPIEGELT NUR DIE MEINUNG UND DEN WISSENSSTAND VON MANCHEN LEUTEN WIDER,
      DIES IST KEINE RECHTSBERATUNG
      Verstößt die NFG nicht gegen Artikel 5 im Grundgesetz? Wird durch die NFG, die Forschung zu einem staatlichem Monopol? Meine Metalldetektoren : Tesoro Germania, XP DEUS RC 28 WS4, Olafs Detektorschmiede P1 Tiefenpulser Pinpointer: Garrett Pointer, Deteknix gutfund.de Das gut gelaunte Bodenfundforum und Sondengängerforum
    • Ist sowieso zu 80% alles Quatsch :thumbdown: .

      Grade der Part mit den Münzen auf den sie sich berufen um uns diese dann abzunehmen mit der Begründung das diese Rückschlüsse auf "Handelsbeziehungen " usw zulassen würden ist Humbug ...

      Bestes Beispiel :
      Jeder der diesen Text hier liest sollte mal das kleingeldfach in seiner Geldbörse erforschen und einfach mal seine Cent und Euro Stücke umdrehen und sich die Rückseite anschauen ;) .
      Mindestens einer von euch wird dann einen Euro oder ein Cent Stück haben auf den auf der Rückseite "Niederlande" oder sonst ein EU Land abgebildet ist - und diese Münze befindet sich in EURER Geldbörse auch ohne das ihr jemals in dem Land gewesen seit bzw. jemals Handel mit dem Land getrieben habt ;) :D .
      Soetwas nennt sich "Münzumlauf" und das gab es auch vor 1000jahren schon ;) .

      Und nur weil ein Händler mal im Übersee Hafen Handel mit einem Engländer getrieben hat und ihm seine Waren verkauft hat und dann dementsprechend mit englischen Münzen bezahlt wurde ... und diese Münzen dann beim nächsten Handel im Inland wieder als Zahlungsmittel weiter gereicht wurden usw usw und ich als Hobby Sondler nun eine oder zwei davon auf einem alten Acker gesondelt habe - heist das nicht automatisch das dort mal ein englischer "bisher bekannter " außenposten oder irgendetwas gewesen ist :D .


      Aber die Archäologie tut eben auch nur ein und dasselbe was sie uns eben immer so grob fahrlässig vorwerfen - nämlich die Sachen eben immer so auszulegen wie es uns bzw. Ihnen grade passt und nützt || .
      Die Gesetze sind was "bewegliche Bodendenkmale" angeht eben nicht grade klar formuliert - ich denke das dies auch wohl ein Stück weit auch so gewollt ist :thumbdown: Denn so kann die Archäologie es eben immer so auslegen und deuten wie sie es eben grade immer brauchen :thumbdown: .
      Und es wurde im übrigen von Gerichten schon bereits festgestellt das selbst "alte römische Münzen" nicht unbedingt ein "bewegliches bodendenkmal" darstellen!!! Insofern diese bereits in ausreichender Stückzahl erfasst , archiviert und ausreichend dokumentiert sind !!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Benutzer788 ()

    • Na, ich denke schon, daß sich Rückschlüsse auf Handelsbeziehungen schließen lassen können. Ich soll zB alle Münzen vor der Reichsgründung 1871 einreichen.
      Ab 1871 gab es im Reich einheitliches Geld.
      Hier waren zB die Münzen aus Corvey und dem Bistum Paderborn gültig. Danach war hier Königreich Preußen und in der franz Besetzung 1807-1813 Königreich Westphalen, danach wieder Preußen.
      Also lassen die Fundmünzen der Nachbarstaaten schon Schlüsse zu.
      Bisher habe ich auch alle Münzen zurück bekommen. Leider dauert es länger als das halbe Jahr, das in der NFG genannt ist.
      Das ist aber dem Sparzwang und der Personalknappheit geschuldet. :cursing:
    • Also Münzen geben nur im begrenzten Rahmen die Handelsbeziehungen wieder.

      Für das Mittelalter mag das begrenzt zutreffen. Vor allem in Gegenden wie bei dir Nidhöggr. Eben weil Corvey eigene Münzen prägte und ein netter Vitus auch nicht häufig anzutreffen ist. Wenn ich aber mal das Beispiel Nienover im Solling nehme, gebe ich dir schon Recht. Aber eben das Mittelalter... Dort hat man sogar Münzen aus Canterbury in England gefunden.





      Nur leider ändert sich das im Laufe der Zeit. 1/4 Stüber aus Kleve von 1754 oder ein Kronengroschen aus Hessen hatten überall Wert. Nun lassen wir die Handelsbeziehungen mal außen vor und schauen mal wie Münzen aus Bayern in unsere und auch deine Region kamen...
      Nehmen wir mal den 30jährigen Krieg... um nicht zu weit auszuholen, schauen wir doch mal wie der grobe verlauf war... Die Kaiserlichen bzw. die katholische Liga marschierte quer durch das heutige Deutschland und verwüstete ganze Landstriche. Jede Stadt zahlte Kontributionen in Form von Geld und Gütern wie Brot etc. Nun nahmen sie ja das Geld mit. Am Anfang wurden die Söldner (es war zum großen Teil ein Söldnerheer, deren Anteil im Verlaufe des Krieges immer mehr zu nahm) noch normal per Sold bezahlt. Im Laufe der Zeit wurde das immer mal anders gehandhabt.

      Man überließ ihnen Städte zum ausplündern. In diesen Städten gab es widerrum x verschiedene Münzen aus diversen Gegenden Deutschlands, denn es wurde gereist, gepilgert, geflohen und geraubt.
      Hinzu kam die Tatsache das in einer Kompanie bis zu 20 verschiedene Sprachen vertreten waren und noch mehr Herkunftsländer. Wen wundert es da, das Münzen aus Spanien,Iltalien, Holland, Flandern, Bayern, Tschechien usw in einem Hortfund zusammen liegen?

      Die Söldner gaben natürlich auch in den bereits eroberten Gebieten Geld aus um sich mit Proviant oder Schießpulver und Blei einzudecken, sofern es nichts von der Heeresführung gab.
      Blei war ja nach einiger Zeit so knapp, das die Fenster von Kirchen eingeschlagen wurden, nur um das Blei der Verglasung einzuschmelzen. Und wenn ich bedenke wieviel Blei ich so finde :D :D :D

      Auch die Schweden kamen erst später, ebenso die Dänen. Und zwar bis nach Augsburg.

      Und der 30jährige war nicht der einzige Krieg. Der 7jährigen und die napoleonischen kamen ja auch noch...
      Das mal nur als ganz kleiner Exkurs...


      Wie oben kurz erwähnt war ein Krieg eine von vielen Möglichkeitern, warum im Wald xxx eine Münze von 1579 liegt, aber deren Herkunft 800km entfernt ist.


      Fassen wir mal zusammen:

      - Kriege
      - Pilger
      - Reisende
      - Kauf von Silber in Form von Münzen um es einzuschmelzen

      ... wer will nun noch die Münzen finden, die ausgerechnet aus handelsbeziehungen stammen... die Frage zählt ebenso für Funde an alten Heerstraßen oder Reichsstraßen.


      Also kann man die Begründung mit den Handelsbeziehungen getrost weggrinsen...
      Beste Grüße wünscht

      Dukat


      "Ein recht deutsch herz trachtet nicht nach Reichtum, sondern nach Ehr und Glimpf und strebt nicht, wie es viel Silber oder Gold gewinne,
      sondern wie es diejenigen überwinde und beherrsche, die dasselbige in so großer Menge besitzen."

      Friedrich.I Barbarossa, deutscher Kaiser von 1155-1190 n.Chr

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