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Neues zur NFG Niedersachsen

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    • Neues zur NFG Niedersachsen

      Es hat sich was geändert in Niedersachsen. Wie ja schon bekannt wird der Lehrgang z.Z. online abgehalten.
      Seit ein paar Tagen ist aber ein neuer Archäologe dafür zuständig. Früher war es Hr. Wulf. Dieser scheint nun in den Ruhestand gegangen zu sein. Was zumindest die Lustlose Beantwortung unserer Anfragen erklären könnte. Warum so kurz vor der Rente noch aktiv sein. :)

      Auch ich habe bereits vor zwei Jahren die erste Anfrage gestellt und von Hr. Wulf nie eine Antwort erhalten. Als ich Anfangs des Jahres einfach persönlich dort aufschlug wurde mir vom Pförtner mitgeteilt das die Bearbeitung ab jetzt funktioniert.

      Und, ja, es hat funktioniert.
      Wie bisher ist die untere Dekmalschutzbehörde der erste Ansprechpartner. Ist dort kein Archäologe vorhanden ist wohl das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege Referat A2 zuständig.
      Aber auch bei einem vorhanden Archäologen wird man dorthin vermittelt. Den dort wird man zu einem persönlichen Gespräch eingeladen und dann für den Lehrgang auf die Liste gesetzt.
      Mein Besuch dort Heute war sehr interessant. Ich wurde gleich zusammen mit einem anderen Bewerber eingewiesen. Auch bekamen wir ein paar gebundene Kataloge über Funde vergangener Jahre in Niedersachsen geschenkt. Die Dinger sind wirklich interessant und bebildert.
      Uns wurde gleich gesagt das z.Z. über 200 Bewerber für den Lehrgang auf der Warteliste stehen. In diesem Jahr werden wohl noch 2-3 Lehrgänge abgehalten. Ich werde also bis zum nächsten Jahr warten müssen.
      Auch wird danach noch ein praktischer Lehrgang abgehalten, der aber vom Bewerber selbst beantragt werden muss.

      Ich dachte bisher die NGBs sind nur für einen kurzen Zeitraum und nur für zugewiesene Felder zu bekommen. Aber es schein so dass die Genehmigung für etwa 1 Jahr gültig sein (woanders sogar 2 Jahre) wird und man eine Gemarkung zugewiesen bekommt.
      Das sind dann alle erlaubten Felder um einen Ort.
      Natürlich muss man sich dann noch mit den Landwirten einigen damit es los gehen kann. Die Hälfte des Wertes bei Funden die freigegeben werden gehört nach Hadrianischer Teilung ja dem Besitzer des Ackers.
      Man kann nach Ablauf der Zeit eine Verlängerung um 1 Jahr beantragen.

      Dabei sind natürlich alle Regeln für das Sondeln einzuhalten. Genaue Beschreibung der Fundstellen, GPS Koordinaten , die richtige Aufbewahrung der Fundstücke, und regelmässiges Vorzeigen der Funde beim zuständligen Archäologen.
      Wald und Wiese sind Tabu.

      Der neue Mitarbeiter des Referats A2 machte einen sehr freundlichen Eindruck und ich habe auch so einiges gelernt. Er zeigte uns dann noch einige Fundstücke aus der Gegend.

      Und damit die Wartezeit bis zum Lehrgang nicht zu lang wird hat der Archäologe vorgeschlagen doch schon mal nach Scherben zu suchen. Dazu braucht man keine Genehmigung. Nur die Erlaubnis vom Besitzer.

      Also wer bereits die Hoffnung aufgegeben hatte sollte es ruhig noch einmal versuchen sich um einen Lehrgang zu bewerben.
    • Joa, das ist die gleiche Kagge wie hier. Der übergriffige Staat verlangt alles zu kontrollieren. Für dieses Prozedere habe ich nur noch ein freundliches "Fickt euch" über. Ich habe mein Hobby geliebt und wäre ohne diesen Aufwand dazu bereit gewesen, alles den Archäologen vorzulegen. Konsequenz ist, nachdem Bayern nun auch ein Schatzregal bekommen hat, dass ich in Deutschland nicht mehr sondeln gehe. Ich fahre 2x im Jahr in den Urlaub und suche im Ausland. Deutschland erledigt sich gerade selber. Der Aufwand ist mir zu groß, an selbständiges Denken wird nicht mehr appelliert, der Rinderwahn hat Einzug gehalten. Trotzdem wünsche ich Dir viel Spaß. Denke aber bitte daran, dass Du Dich strafbar machst/ eine Owi begehst, wenn Du außerhalb Deiner dir zugewiesenen Gemarkung unterwegs bist. Gute Besserung!
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    • Exo, ich finde der Staat will nicht kontrollieren, er will, dass gezielte Raubgräberei ein Ende findet.
      So ist es ja immer. Schwarze Schafe sind immer dabei.
      Die Schatzregal Einführung in Bayern, das hat gute Gründe.
      Das Fass ist übergelaufen als in Manching Raubgräber über 140 Löcher im Zentrum der keltischen Hochburg gegraben haben.
      Das macht mich wirklich wütend. Aber man wird sich arrangieren, ich lass mir mein Hobby nicht von diesen Gierschlunden kaputt machen!
      Deswegen sehe ich positiv in die Zukunft.
      Sers,
      Brumm
    • Da stimme ich zu, Raubgräberei ist schlimm. Aber ich denke das Schatzregal wird nicht sehr viel dagegen helfen. Eine Nfg/Komplettes Verbot hingegen schon eher.
      Raubgräber, die auf Bodendenkmälern suchen um Profit zu machen, können die Sachen immernoch irgendwo im Internet verscherbeln. In der Theorie gehört ja jetzt jedes Fundobjekt dem Bayr. Staat, dann wird halt als Fundort Land Xy angegeben.
      Gegen den Sondel-Tourismus hilft das Schatzregal auch nur bedingt.

      Positiv: Funde aus anderen Bundesländern können jetzt nicht mehr in Bayern "reingewaschen" werden


      Aber es steht ja noch in den Sternen, wie das ganze jetzt genau ausgearbeitet wird, habe schon viel von einer Nfg gehört. Weiß da jemand was genaueres?
      Und wie Brummkreisel schon sagt, viele werden sich ihr Hobby nicht verbieten lassen.
    • Ich respektiere eure Einstellung. Ich bin auch niemand, der auf Denkmälern rumgeschlichen ist. Nicht alles gehört in private Wohnzimmer, ganz klar. Aber wie weit geht das? Fingerhüte einmessen? Auf 15 zugeteilten Äckern sondeln? Die Arbeit derer machen, die eigentlich dafür zuständig sind. Jedes Jahr aufs neue betteln, damit man wieder darf? Funde die abgeliefert werden und verschwinden, die dann nie ein Auge aus der Öffentlichkeit erblickt.... usw...
      Die Schwarzbuddelei stoppt man damit auch nicht. Die, die das machen und die Funde dann sogar noch verkaufen, gehen nämlich davon aus nicht erwischt zu werden. Wenn es eine Zusammenarbeit zwischen Archis und Sondlern auf echter Augenhöhe gäbe, man das wär was. Aber Deutschland wird in allen Bereichen komplett verblödet, deswegen hat sich das auch für mich erledigt.
      9 von 7 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich :thumbsup:
    • Naja, ich hatte mit der Willkür einige Jahre zu tun. Ich habe es echt ernsthaft versucht.
      Hr. Wulf hatte keine Lust auf Sondengänger, man fühlte sich sogar gemobbt und beleidigt, das brauche ich nicht. Ich bin kein schwer Krimineller ...

      Ich bin mit dem Thema durch und werde keine weiteren Versuche starten.
      Daher unterliege ich auch nicht der durch die NFG vertraglich vereinbarten Geschichte, dass Wald und Wiese verboten sind.
      ...ich hätte das mit Freude in Kauf genommen, aber so ist es nun.
      Werbung. muss sein! Detektoren kauft man dort!
    • Ansonsten wünsche ich euch ein fröhliches Eldschibitikju und schaut nicht mehr den bösen Winnetou ihr Scheissrassisten. Hakt euch unter, because you never walk alone und dann schaffen wir das! Mit dem 34. Rettungspaket könnt ihr dann auch Akkubetriebenen Detektoren wieder laden...
      Der Herbst wird heiß, Deutschland geht den Bach runter. Die Welt streitet sich um NfG's...
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    • Ich find das auch totalen Nonsens!! Da wird man ab sofort enteignet. Jahre lang haben sie geschrieben, dass es ja nur um die Geschichte geht. Die Leute die die Ausgrabungen geplündert haben sind Banden. Das sind keine sondler. Die Ackerflächen werden lieber noch hundert Jahre befplügt. Befunde gibt es eh keiner mehr. Die Archis haben nicht genug Personal. Der Dünger erledigt dann den Rest!!! Also ich such auch nicht mehr in Deutschland. Sobald das gesetzt durch ist. Das ist wohl ein schlechter Witz. Der Grundstückseigentümer ist noch schlimmer dran. Der darf dann noch die Kosten tragen wenn ein bd entdeckt wird. Ich warte drauf bis die ersten Bauleiter sagen. Schieb den dreck zur Seite wir bezahlen nix. Toll gemacht. Die Fundmeldungen werden explodieren. Die Sachen verschimmeln Dann bei denen. Oder beim Kurator in der Ecke. Ohne Aufbereitung so wie 70 Prozent der Sachen die gefunden werden. Meine Meinugn. Wie hat ein Archäologe zu mir gesagt. Ein Fund ohne Zusammenhang ist nur alt Metall. Dann gebt doch alle Äcker frei und lasst den Leuten halt ihr alt Metall!!!!! Danke das ihr mir mein Hobby weg genommen habt.
    • Also ich finde, Niedersachsen hat sich zum Positiven entwickelt.
      Die Kursplätze werden endlich vergeben und die Warteliste abgearbeitet.
      Zudem muss ich sagen, dass die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden - zumindest bei mir - so gut klappt, wie nie zuvor.

      Und das, was in Bayern geschehen ist... naja, was soll man dazu sagen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es so weit kommt. Auch, wenn ich ehrlich gesagt gehofft hatte, dass gleich ein (funktionierendes!!!) NFG-System geschaffen wird. Die Einführung eines Schatzregals war bereits ein Schritt in die richtige Richtung.

      Damit hat der bayrische Landtag bewiesen, dass er das Thema auf dem Schirm hat. Lässt ja, wenn man weiterdenkt, auch die Möglichkeit einer künftigen Verschärfung offen. In meinen Augen eine Demonstration von Seiten des Landes, dass man vor weiteren Einschränkungen nicht zurückschreckt, sollte sich die Lage in Bayern nicht ändern.

      Wirklich Sinn würde das Schatzregal - wenn man mal weiterdenkt - nämlich nur dann machen, wenn auch ein Genehmigungssystem eingeführt wird.

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